Die Philosophie der Schule

und unsere 7 Leitziele

Ein Leitbild für die Schule wurde im Jahr 2010 erstellt.Vor den Sommerferien 2009 wurde, gemeinsam mit einigen Vertretern aus der Schüler- und Elternschaft, mit der Überarbeitung des alten Leitbildes begonnen, welche nun im Schuljahr 2009-2010 fortgesetzt wurde und  zum Abschluss gebracht.

 

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Lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinschaft und Zusammenhalt


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Leitbild
des Evangelischen Schulzentrums Michelbach


1. Wir sind eine evangelische Schulgemeinschaft, die von christlichem Menschenbild geprägt ist und christliche Werte leben will

Wir sind davon überzeugt: alle Kinder sind ein Geschenk Gottes an die Welt.
Sie sind deshalb kein leeres Gefäß, das wir nach unseren Vorstellungen füllen oder gar formen können, sondern sie bringen Begabungen und Fähigkeiten mit, die sie im Laufe ihres Heranwachsens entdecken und entwickeln möchten.
Ihnen hierbei zu helfen, ist die Aufgabe von Eltern und Lehrern.
Dabei braucht es Lehrer, die die werdende Persönlichkeit sehen und die Kinder und Jugendlichen als einzigartige Menschen schätzen.

Wir sind sicher, dass es für jede Entwicklung wichtig ist, dass sich junge Menschen als Teil einer Gemeinschaft erleben können, zu der sie gehören und zu deren Gelingen sie beitragen. Unser Ziel ist es, unsere Kinder und Jugendlichen in einem Geist zu erziehen, der ihre Individualität achtet und fördert und gleichzeitig erlebbar macht, dass jede gute Gemeinschaft von dem lebt, was ihre Mitglieder für diese Gemeinschaft einzubringen bereit sind.

Unser Anspruch ist es, einen weiten Raum und einen klaren Rahmen zu schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche zu Persönlichkeiten entwickeln, die sich ihrer Selbst bewusst sind, im religiösen Sinn wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen und die Verantwortung für sich und andere übernehmen.


2. Wir wollen erfolgreich sein unter realistischer Einschätzung individueller Leistungsfähigkeit

Erfolg misst sich immer daran, ob wir ein gestecktes Ziel erreichen. Das Ziel unserer Schule ist es nicht nur, ihren Schülern gute Abschlüsse zu ermöglichen, sondern neben einem notwendigen Faktenwissen auch Zusammenhänge, Werthaltungen und Einstellungen zu vermitteln, die unsere Schüler in die Lage versetzen, aktiv unsere heutige Welt mitzugestalten.
Um dieses große Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass Lehrer, Mitarbeiter, Schüler und Eltern in ihren jeweils eigenen Verantwortungsbereichen ihr Bestes geben. Lebendiger und interessanter Unterricht, die Gestaltung reibungsloser Abläufe im Schulalltag, eine Wohlfühlatmosphäre im Internat, die Bewältigung und Beherrschung von Unterrichtsinhalten und die gegenseitige Unterstützung in Erziehungsfragen sind hier nur einige Aspekte.

Erfolgreich sein kann man nur dann, wenn man seine Ziele so gestaltet, dass sie mit den eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten erreichbar sind. Über- und Unterforderung sind in gleichem Maße hinderlich, denn das Erste erzeugt Frustration, das Zweite Langeweile.

 

3. Wir leben und lernen miteinander, achten uns gegenseitig und respektieren einander mit unseren Stärken und Schwächen

Wir schätzen die Einzigartigkeit eines jeden Menschen und begreifen die menschliche Vielfalt und Unterschiedlichkeit als eine Bereicherung.
Wir machen uns nicht über Schwächere lustig, sondern bieten ihnen unsere Unterstützung an.
Konflikte bewältigen wir gewaltfrei und mit konstruktiven Lösungen.
Wir beteiligen uns nicht an mobbing-Handlungen und schreiten gegen körperliche und seelische Gewalt ein.


4. Wir reden offen, ehrlich und mit dem gebotenen Respekt miteinander und geben uns auch die Zeit dafür

Offen reden heißt vor allen Dingen, miteinander und nicht übereinander zu reden.
Ehrlich sein heißt (auch), eigenes Fehlverhalten zuzugeben und zu den Konsequenzen zu stehen.
Respekt drückt sich darin aus, dass wir die Meinung des anderen anhören und Meinung und Person trennen. Das heißt, wenn wir eine Meinung ablehnen, lehnen wir nicht auch den ab, der sie vertritt.
Wenn wir Kritik äußern, tun wir dies so, dass unser Gegenüber diese auch akzeptieren und sein Verhalten ändern kann, ohne das Gesicht zu verlieren.
In Auseinandersetzungen ist es uns wichtig, gemeinsam das Problem zu lösen und nicht als "Sieger" vom Platz zu gehen.

5. Wir schaffen eine Atmosphäre gegenseitiger Anteilnahme und Geborgenheit

Anteilnahme ist nur möglich, wenn wir um den anderen wissen. Dazu brauchen wir Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr und gegebenenfalls eine helfende Hand.

6. Unsere Abläufe und Strukturen sind einsehbar und transparent Wir halten uns an vereinbarte Regeln

Unser Leitbild, eine Schul- und Hausordnung sowie die Internatsordnung geben Orientierung für unser Handeln im schulischen Alltag.
Wir achten darauf, dass die Betroffenen über unsere Gremien eine Möglichkeit zur Mitgestaltung haben, Entscheidungen nachvollziehbar sind und über Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche Klarheit besteht.

7. Wir gestalten unseren Schulalltag auch mit Freude und Humor

Freude, Spaß und Humor erleichtern unseren Alltag und schaffen eine angenehme (Arbeits-) Atmosphäre.

8. Wir vertreten unsere Schule selbstbewusst nach außen und bringen uns bei unseren Aufgaben im Innern mit einer positiven, wertschätzenden Grundhaltung ein

Wir können stolz sein auf das, was wir in unserer Schule leben, auf unsere Gemeinschaft und das bisher Erreichte.
In dem Bewusstsein, dass Leben Wandlung bedeutet, entwickeln wir uns selbst und unsere Schule ständig weiter.
In diesem Sinne übernehmen wir Verantwortung für unsere persönliche Entwicklung und für die Gestaltung der Schulgemeinschaft.

Michelbach, im April 2010
Eltern, Schüler, Mitarbeiter und Lehrer des ESZM

 

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